stadTalk vom Donnerstag, 2. April 2009
Ursula Pia Jauch
Philosophie-Professorin und Publizistin
„Es gibt nichts, was nicht seltsam und unglaublich genug wäre, als dass es nicht schon ein Philosoph gesagt hätte“, so Descartes, der als Vater der modernen Philosophie gilt. Philosophie scheint abgehoben im akademischen Elfenbeinturm, welt- und lebensfremd zu sein. Dabei hat die Liebe zur Weisheit sehr viel mit der Liebe zum Leben zu tun: Gibt es Gerechtigkeit? Welchen Nutzen hat das Nutzlose? Was bedeutet Glück? Wer bin ich? Ist Höflichkeit eine Tugend? Einige dieser Fragen sollen im Gespräch mit der Philosophie-Professorin und Publizistin Ursula Pia Jauch beantwortet zu werden. Verständlich, pragmatisch und praktisch. Denn schon Tacitus wusste: Alles ist für irgendetwas nützlich. Ursula Pia Jauch wird darüber hinaus im stadTalk erzählen, wie es sich in einer jahrhundertealten Männerdomäne wie der Philosophie leben und lehren lässt, was Gustav Gans aus Entenhausen mit Platon zu tun hat und worüber ihr nächstes Buch handelt.
Moderation: Rebecca Buchmüller
< zurück

